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1984 hat das Bundesgericht entschieden: Die Ungleichbehandlung bei der Besteue­rung von Ehepaaren gegenüber Konku­bi­nats Paaren ist verfassungswidrig. Jetzt wird die Heiratsstrafe abgeschafft. Die heute vom Stimmvolk beschlossene Reform verdoppelt aber die Bürokratie für Steuerzahlerinnen und -zahler sowie für Behörden. Die Folgen: 1,7 Millionen zusätz­liche Steuererklärungen und deutlich höhere Kosten für viele KMU.

08.03.2026 | 16:00

Die Reform belastet vor allem familiengeführte KMU mit unnötigen Steuerkomplikationen und überflutet die Verwaltung mit 1,7 Millionen zusätzlichen Deklarationen – das ist Bürokratie, welche Ressourcen bindet, die für Innovation und Wachstum fehlen. Anstatt den Fachkräftemangel wirklich zu lindern, führt sie dazu, dass sich KMU mit noch mehr Papierkram befassen müssen, ohne dass echter Mehrwert geschaffen wird.

Dieser Entscheid erhöht die Bürokratie für KMU. Wir werden alles daransetzen, dass der Umsetzungs­aufwand für das Gewerbe so klein wie möglich bleibt. Die Politik und die Verwaltung müssen ebenfalls handeln, um die negativen Folgen für die KMU als Folge der zusätzlichen Bürokratie abzufedern.

Weiterhin für stabile Rahmenbedingungen

Der Verband wird sich weiterhin für ein unternehmensfreundliches Umfeld und gegen unnötige Bürokratie einsetzen.

Weitere Auskünfte

Regazzi Fabio
Fabio Regazzi

Präsident, Ständerat Die Mitte/TI

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Das Volk gewichtet individuelle Besteuerung höher als Bürokratieaufwand
Medienmitteilung «Das Volk gewichtet individuelle Besteuerung höher als Bürokratieaufwand»